Praxis zur Übung von Achtsamkeit

Atembetrachtung (Anapanasati)

Ziel ist Ruhe, Einsicht und Klarblick. Ein beruhigter Geist ist in der Lage, objektiv und klar zu sehen. Beim Atem bleiben bringt Ruhe. Den Atem als unbeständig erkennen bringt Einsicht.

Liebende Güte (Metta)

Ziel ist Güte und Wohlwollen, gegenüber allen Lebewesen. Güte erzeugen und Hass besiegen. Wohlwollen ist Quelle von Freundlichkeit und Mitgefühl. Liebende Güte besiegt Hass und Gier. Der Umgang mit unseren Mitmenschen wird leichter. Liebende Güte erzeugt Konzentration und inneren Frieden.

Einsichtsmeditation (Vipassana)

Ziel ist das intuitive Erkennen der Vergänglichkeit, Leidhaftigkeit und der Substanzlosigkeit, sowie das Beseitigen von Unreinheiten die sich in unserem Unterbewusstsein befinden und Leiden verursachen.

Termine

  • Sonntag, den 26. Juli 2009 von 10-16Uhr
  • Sonntag, den 27. September 2009 von 10-16Uhr
  • Sonntag, den 29. November 2009 von 10-16Uhr
  • Ort

    Shambala - Buddhistisches Zentrum

    Auf dem Wehr 33

    35037 Marburg

    Preis

    50 Eur pro Seminar

    Anmeldung

    E-Mail: dhamma74@yahoo.co.uk

    Telefon: 0177/3422652

    zur Person

    Bhante Dhammananda wurde in Sri Lanka geboren. Mit 14 Jahren trat er der Klosterschule „Sri Sangharaja“ bei und studierte dort Buddhismus,Pali und Sanskrit.1999 schloss er das Hochschulstudium an der Universität Kelaniya in Sri Lanka ab, wo er Sanskrit, Deutsch und Kommunikationswissenschaften studierte.In Sri Lanka hat er von erfahrenen Lehrern Buddhismus und Meditation gelernt und praktiziert. Anschliessend leitete er Meditationkurse in der Schweiz und in Deutschland. Der Zweck seiner Bemühens ist es, Buddhas Lehre zu vertmitteln, damit die Menschen ein zufriedenes Leben führen und durch eigene Anstrengungen Selbsterkenntnisse finden können.

     

    Thema

    In diesem Seminar werden die 4 Grundlagen der Achtsamkeit nach der Lehre Buddhas behandelt. Im Buddhismus hat die Achtsamkeit einen zentralen Stellenwert: Achtsam sein bedeutet, ganz in der Gegenwart, im Hier und Jetzt zu sein und sich seiner Gefühle, Gedanken und Handlungen in jedem Augenblick voll bewusst zu sein (reine Wahrnehmung der Fülle, die sich im Augenblick bündelt, ohne sie zu beurteilen, einfach nur als Zeuge in sich ruhend). Buddhisten üben sich in Achtsamkeit vornehmlich durch Meditation. Buddhistische Meister betonen jedoch die Wichtigkeit, Achtsamkeit zu einer das ganze Leben prägenden und durchdringenden Geisteshaltung zu machen. Der vielleicht wichtigste buddhistische Text zur Achtsamkeit ist die Satipatthana Sutta, in der die Lehre von den vier Grundlagen der Achtsamkeit (Achtsamkeit auf den Körper, Achtsamkeit auf die Gefühle/Empfindungen, Achtsamkeit auf den Geist, Achtsamkeit auf die Geistobjekte) dargelegt wird. Achtsamkeit ist das 7. Glied des achtfachen Pfades, der erste Punkt der sieben Faktoren des Erwachens sowie die dritte der „Fünf Fähigkeiten“ (Vertrauen, Energie, Achtsamkeit, Sammlung, Weisheit)

    Meditation für den Alltag

    Stress, innere Unruhe und mangelnde Konzentration sind Begleiterscheinungen in der heutigen Zeit. Was zur Folge hat, dass die oben genannten Dinge unser Leben bestimmen. Unter dem Mangel an Ruhe und Ausgeglichenheit leiden wir und auch unser soziales Umfeld. Auch die Leistungen im Beruf und in der Ausbildung sind davon betroffen. Psychosomatische Krankheiten können die Folge sein. Wie aber finden wir Ausgeglichenheit, Gleichmut, innere Ruhe und Konzentration? Indem wir unseren Geist in die unten angegebene Richtung durch Meditation konditionieren.